
(C) Foto Manuela Breuer
Exkursion des Fototreff Eifel zum Kölner Zoo
Fototreff-Eifel war am Samstag, 20.09.2025, wieder auf Exkursion. Diesmal ging es in den Kölner Zoo. Dieser ist einer der ältesten Tierparks Deutschlands, und man kann mehr als 10.000 Tiere aus über 750 Arten sehen, erleben und fotografieren,
Leider hinderten Reisen, berufliche und sonstige Verpflichtungen einige Mitglieder daran, an diesem Ausflug teilzunehmen. Die verbleibenden fünf fuhren in Fahrgemeinschaft zum Bahnhof Blankenheim (Wald) und von dort mit der Regionalbahn S22 zum Kölner Hauptbahnhof, wo sich eine U-Bahn-Fahrt mit der Linie 18 zum Zoo anschloss. Da wir früh aufgestanden waren und die Deutsche Bundesbahn fahrplanmäßig fuhr, kamen wir dort pünktlich zur Öffnung des Zoos um 09:00 Uhr an. Unter Benutzung des Kombitickets kostete der Eintritt in den Zoo und die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln insgesamt 23,- €. Ein vorher über das Internet zu buchende Kombiticket ist also sehr zu empfehlen.
Außerordentliches Glück hatten wir mit dem Wetter, denn wir erwischten den einzigen Tag innerhalb eines größeren Zeitraums, an dem es sonnig, warm und trocken war. Über mehrere Stunden war der Himmel leicht bedeckt und lieferte für die Fotografen ein wunderbares diffuses Licht. Am Nachmittag kam dann der strahlende Sonnenschein, der aber nicht mehr stark störte, da wir uns zu dieser Zeit schon sehr viel in geschlossenen Räumen aufhielten. Dazu gehörten z. B. das Urwaldhaus, das Regenwaldhaus, das Madagaskarhaus, das Aquarium und das Terrarium, wo unsere letzten Aufnahmen entstanden sind.
Für vierbeinige Tiere reicht eine Belichtungszeit von maximal 1/800 s in der Regel aus. Wenn die Tiere regungslos sind, kann man die Belichtungszeit auch durch Verlängerung anpassen. Benutzt man dagegen ein Teleobjektiv, müssen die Belichtungszeiten jedoch sehr oft deutlich kürzer werden, um das Motiv in guter Schärfe abzulichten. Leider ist die Blendenöffnung bei Teleobjektiven oft nach unten begrenzt, so dass man eine hinreichende Belichtung nur mit einer deutlichen Erhöhung der Lichtempfindlichkeit erreichen kann. Zudem hielten sich die Vierbeiner auch immer wieder im Schatten a, wodurch das Problem noch vergrößert worden ist. Bei Vögeln im Flug ist die Belichtungszeit sogar auf bis zu 1/6400 s zu kürzen. Als Fotograf musste man die Einstellungen also sorgfältig abwägen. Oft hat alles gepasst, und manchmal ging es eben auch daneben.
Es würde den Rahmen sprengen, hier alles aufzuzählen, was es im Kölner Zoo zu sehen und zu fotografieren gibt. Hier mögen unsere Bilder eindrucksvolle Beispiele abgeben.
Wir haben fleißig fotografiert, uns aber auch mehrere Erholungspausen gegönnt. Gegen 18:00 Uhr haben wir die Heimreise angetreten. Die Akkus waren leer, und unsere Energie war ebenfalls fast aufgebraucht. Umso größer jedoch war unsere Freude über diesen gelungenen Tag, das wunderschöne Gemeinschaftserlebnis, unsere gewonnenen Erfahrungen und über die vollen Speicherkarten.
(C) Text Gerhard Müller